8. September 2026
Bauendreinigung: wer macht was, und wann
Die Bauendreinigung ist kein grosser Hausputz. Sie ist ein Schritt im Terminplan, zwischen dem letzten Gewerk und der Abnahme, und sie will vorbereitet sein.

Die meisten bösen Überraschungen am Bauende kommen nicht von der Reinigung selbst, sondern vom Zeitpunkt der Bestellung. Zu früh bestellt, muss alles wiederholt werden. Am Vorabend der Abnahme bestellt, bleibt kein Spielraum für Nacharbeiten.
Vor uns
Bauschutt, Materialreste und Sperrgut müssen raus, bevor die Reinigung beginnt. Wir können das übernehmen, samt Trennung und Entsorgungsketten, aber es gehört in die Offerte: eine eigene Leistung, kein Zuschlag, den man am Tag selbst entdeckt.
Idealerweise sind die schmutzenden Gewerke durch: Malerei, Bodenverlegung, Silikon. Eine Fuge nach unserem Einsatz bedeutet eine weitere Spur zum Nacharbeiten.
Unser Einsatz, in zwei Phasen
Zuerst die komplette Entstaubung, von der Decke bis zum Boden: Schleifstaub, Gipsreste, feiner Schutt. Das ist der undankbare Durchgang, von dem alles Weitere abhängt.
Dann die Feinreinigung: Böden, Wände, Sanitär, Küchen, Verglasungen und Rahmen, Entfernen von Klebebändern und Schutzfolien, Farb- und Silikonspuren.
Nach uns
Wir gehen das Gebäude mit Ihnen oder Ihrem Bauleiter durch, vor der Abnahme. Was offen bleibt, wird dann aufgenommen, nicht drei Wochen später als Beanstandung.
Aus diesem Grund verlangen wir grundsätzlich zwei bis drei Tage zwischen unserem Einsatz und der Abnahme. Das ist kein Komfort, sondern der Spielraum, der eine saubere Übergabe erlaubt.